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Jedes Mal wenn ich mich im
Flugzeug Australien nähere, bekomme ich das angenehme Gefühl eines
AUSTRALIEN auf RÄDERN 2003
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Die Kimberleys
Die Kimberleys, diese Nordwestecke Australiens, ist viel größer als Großbritannien oder Japan; sie entspricht fast der Hälfte von Texas und bezogen auf den ganzen australischen Kontinent sind die Kimberleys größer als die Bundesstaaten Victoria (Melbourne) und Tasmanien (Hobart) zusammen gerechnet. Die Kimberleys befinden sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu Asien; keine der australischen Städte ist so nah an Asien. Indonesien ist weniger als 500 Kilometer von Wyndham entfernt, somit ist es von dieser Hafenstadt aus weniger weit bis Jakarta, als bis Perth, der Hauptstadt West-Australiens. Es ist weniger weit bis Singapur, als bis Melbourne. In den Kimberleys leben weniger als 30.000 Einwohner, meistens in kleinen Städten wie Derby, Kununurra (in Aboriginessprache: Zusammentreffen von Wasser), Wyndham und Broome. Die Natur ist spektakulär, unberührt und einladend. Außerdem birgt diese Region reiche Zeugnisse der alten Aborigineskultur. Die Kimberleys waren höchstwahrscheinlich der erste Fleck Erde, den die Aborigenes, kommend aus Asien vor 18.000 – 40.000 Jahren betreten haben. Vor ca. 370 Millionen Jahren, in paläozoischer Zeit, war das bis zu 30 Kilometer breite und bis zu 2.000 Kilometer lange DEVONIAN Great Barrier Reef dem Nordwesten des Kontinents vorgelagert, so wie heute das Great Barrier Reef im Osten. Überbleibsel dieses Reefs sind als Felsendome und bizarre Gesteinsformationen in den Nationalparks Bungle-Bungle (Purnululu), Windjana und Geikie zu bewundern. Sogar in der Stadt Kununurra und im östlich davon gelegenen Hidden Valley NP können Reste dieses Reefs bestaunt werden. Durch das Top End (Northern Territory)
Es gibt einige Städtchen, die man von Anfang an lieb hat; darunter zählt für mich auch Cooktown, the „Queen of the North“. Auf meiner Gunstskala stehen die westaustralischen Städtchen Broome und Kununurra ebenso an der Spitze. Von allen drei ist Cooktown das kleinste. Diese Städte sind überschaubar, lebendig, freundlich und offen, und es macht einfach Spaß, 1-2 Tage durch die Straßen zu bummeln und sich dort aufzuhalten. In Cooktown befindet sich eins der besten und interessantesten Museen Australiens, das "James Cook Historical Museum“ und das „Cooktown Sea Museum“.
Zum Schluss bleibt noch die Frage offen: Warum bin ich in den letzten Jahren immer wieder nach Australien gegangen? Ich denke ...... um aufzutanken. In der Abgeschiedenheit des Insel-Kontinents, inmitten der leisen, jedoch überwältigenden und wilden Natur, findet man die Ruhe und die Muse, den Fragen unserer ephemeren Existenz und der Unendlichkeit nachzugehen. Die definitive Antwort habe ich noch nicht gefunden. Um einer Lösung näher zu kommen, werde ich es demnächst noch einmal wagen. |
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