Über mich
Mein Zuhause
Interessen
Australien
Südamerika
China
Südindien
Dubai
Thailand/Cambodia
Zypern
Türkei
Ägypten
Jordanien
Südafrika
Sea Cloud/Karibik
Rajahstan/Indien
Seychellen
Vietnam
Links
Kontakt
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

ERINNERUNGEN AUS SÜDAMERIKA

02.-03.2004

     Chile                             

Atacama liegt zwischen dem Pazifischen Ozean und der Andenkordillere, ein unendlich weit ausgedehntes, geheimnisvolles Stück Erde. Wüste und Oasen haben den präkolumbischen Andenkulturen Südamerikas Augenblicke der Ruhe und Veränderungen geboten. Die Reste ihrer Vergangenheit sind als Denkmale erhalten; ihre heutige Integration mit anderen Kulturen macht es möglich, die Traditionen weiterzugeben und das Leben in kleinen Ortschaften zu erhalten. Ihre Vulkane, Salzseen und Thermalquellen geben dieser Kultur ihren Reiz.
Seit Menschengedenken werden die Oasen Atacamas bewohnt. Die Atacamakultur erlebte eine wichtige Entwicklung im Landbau, auch in ihrer Textilproduktion und der Herstellung von Metallobjekten war sie außergewöhnlich. Der Ort war ein Knotenpunkt für die Handelswege zwischen Bolivien, Argentinien und der Bevölkerung der Pazifischen Küste.
Die Kultur der Atacamenos hatte ihre eigene Ordnung und Art, sich mit denen, die durch diese Zone reisten oder dort blieben, zu verständigen: Aimaras oder Inkas der präkolumbischen Epoche und Spanier des XVI. Jahrhunderts, die am Ufer des San Pedro Flusses ihre Missionen gründeten. Während des XIX. und am Anfang des XX. Jahrhunderts war hier das Zentrum des Tierhandels, der die Salpeterminen versorgte.
In Atacama befinden sich viele Zeugen der Geschichte, zum Beispiel in den archäologischen Ausgrabungen, Friedhöfen, Kirchen und kleinen Dörfern. Die alten Gewohnheiten leben noch heute in vielen religiösen Festen, im Kunsthandwerk und in der örtlichen Folklore weiter.

Moderne Architektur in Santiago de Chile

Der Präsidentenpalast "La Moneda"

Der Nationalbaum Chile: ARAUCARIA

Die ACATAMA Wüste bei 3.000 M.ü.d.M.

Das EXPLORA Hotel (2500 M.ü.d.M.) mit Vulkanen im Hintergrund

Sonnenuntergang am Salzsee (Salar) bei San Pedro de Acatama


      Argentinien                       

Buenos Aires, zu Stein erstarrter Tango, Weltschmerz und Melancholie, zerronnene Träume und ein Denkmal mit Wunden. Stadtpaläste und neoklassizistische Kontore erinnern an die goldenen Zeiten, als Argentinien mehr Millionäre beherbergte als Paris. Der Glanz der goldenen Jahre ist abgeblättert, die Patina der luxuriösen Jugend geblieben: Buenos Aires, die alte Diva, die Hauptstadt der Nostalgie. Armutsviertel liegen wie ein schmutziger Gürtel um die Stadt, die vier Millionen Einwohner zählen mag. Aber nimmt man alle Vorstädte und Industrieviertel hinzu, dann kommt man schon auf 13 Millionen "portenos", die sich als »echte« Argentinier bezeichnen, auch wenn sie vielleicht noch niemals über die Vorstadt hinaus gekommen sind. »Nuestra Senora del Buen Ayre« - Unsere Heilige Jungfrau der guten Luft - ist der vollständige Name, den Pedro de Mendoza 1536 dem Ort gab, wo er wieder sicheren Boden unter den Stiefeln fand. Doch so sicher war dieser Platz nicht, die Indianer machten den Spaniern zu schaffen. Erst im 17. Jh. wuchs aus der kleinen Niederlassung eine Stadt mit Kirchen und Klöstern, die die Jesuiten errichteten. Zur Zeit der Unabhängigkeit (1816) hatte Buenos Aires nicht mehr als 50000 Einwohner. Doch dann strömten die südeuropäischen Kontraktarbeiter und Handwerker nach Argentinien. Italiener, Spanierjuden, Araber, Armenier und Weißrussen suchten ihr Glück in der wachsenden Metropole, und alle hinterließen ihre Spuren.

Retiro in Buenos Aires

Bandoneonspieler in der Kneipe

Mädchen in La Boca / Buenos Aires

Am "Caminito" in LA BOCA / Buenos Aires

Straßentango in Buenos Aires

Gauchos in der Estancia "Villa Maria"


      Uruguay                          

Uruguay, die »República Oriental del Uruguay« ist unter den Staaten Südamerikas ein Zwerg, nur doppelt so groß wie Österreich, aber so flach wie Holland. Die Hälfte der gut drei Millionen Einwohner lebt in Montevideo, der Hauptstadt am Río de la Plata. Jahrhundertelang war Uruguay ein Zankapfel zwischen Spaniern und Portugiesen, zwischen Argentinien und Brasilien und teilweise auch englischen Freibeutern. Mit Jose Gervasio Artigas, dem nationalen Freiheitshelden, und Juan Antonio Lavalleja erlangte die La-Plata-Provinz 1828 die Unabhängigkeit. Der innere Zwist zwischen den Viehbaronen und den städtischen Händlern ließ das kleine Land lange nicht zur Ruhe kommen. Erst nach einem großen Kompromiss begann der wirtschaftliche Aufstieg der Republik, der sich heute nur noch in protzigen Palästen der Gründerjahre zeigt. Nach einem Jahrzehnt brutaler Militärdiktatur ist auch Uruguay heute wieder demokratisch.

Das Four Seasons Hotel, Carmelo

Am Rio de la Plata, Carmelo

Poolanlage Four Seasons Hotel

Brücke in Carmelo, Rio de la Plata

Colonia del Sacramento / Património Histórico de la Humanidad, UNESCO 1995

Calle de los Suspiros / Colonia del Sacramento


      Brasilien                    

Das also sind die Katarakte des »großen Wassers«, wie die Guarani-Indianer sie tauften. Das große Wasser schäumt vor Wut. Seine Brachialgewalt scheint die Luft zu zerfetzen und die Erde zu erschüttern. Mit brüllendem Gesang stürmen 1750 Kubikmeter Wasser pro Sekunde über 60 m hohe und mehrere Kilometer lange Klippen. Im Lauf der Jahrmillionen hat sich der Strom immer weiter in die Basaltblöcke eines längst erloschenen Vulkanes hineingefressen und dabei hufeisenförmige Mulden geschliffen. Aber die Indianer erklären die Entstehung dieses Weltwunders mit der Fabel von der göttlichen Wasserschlange M'Boi, der in jedem Mondjahr eine Jungfrau geopfert wurde, um sie zu besänftigen. Als aber Naipi, die holdselige Tochter des Häuptlings Igopi, dem Flussgott geopfert werden sollte, verliebte sich der junge Krieger Tarobá in das schöne Mädchen, und beide flohen mit dem Kanu noch in der Nacht über den Fluss. Das erboste die Wasserschlange M'boi so sehr, dass sie wild um sich schlug, sich aufbäumte und den Strom aufpeitschte, so dass bis auf den heutigen Tag das Wasser nicht mehr zur Ruhe gekommen ist.

Die fantastischen Wasserfälle von Iguazú / Das Hotel "Das Cataratas"

Durch Rio de Janeiro

Corcovado gesehen aus dem Hubschrauber

Kleinere Wasserfälle am Iguazú

Sambanacht in Rio

MARACANÅ - Das größte Fußballstadion der Welt (über 90.000 Zuschauer)


 


 
[Über mich]  [Mein Zuhause]  [Interessen]  [Australien]  [Südamerika]  [China]  [Südindien]  [Dubai]  [Thailand/Cambodia]  [Zypern]  [Türkei]  [Ägypten]  [Jordanien]  [Südafrika]  [Sea Cloud/Karibik]  [Rajahstan/Indien]  [Seychellen]  [Vietnam]  [Links]  [Kontakt]