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Auf Wolke sieben

im azurblauen Paradies

14.02. - 27.02.2006

K A R I B I K - T Ö R N  A N  B O R D  D E R „ S E A  C L O U D  I I

S C H M U C K S T Ü C K E  D E R  K A R I B I K
Die Kleinen Antillen reihen sich wie Perlen auf einer etwa 800 Kilometer langen Kette aneinander – von der Küste Südamerikas bis südöstlich von Puerto Rico. Viele der Inseln sind vulkanischen Ursprungs, was sich an den oft steil aus dem Meer aufsteigenden Küsten und den schroffen Bergen im Inland erkennen lässt.
Doch obwohl manche Inseln nur wenige Kilometer entfernt voneinander liegen, besitzt jede ihre eigene Geschichte, ihre charakteristische Bevölkerungsmischung, ihre eigene Sprache und ihr eigenes Gesicht. Und mit seinen smaragdgrünen Regenwäldern, elfenbeinweißen Stränden und seinem saphirblauen Meer ist jedes
Schmuckstück ein kostbarer Schatz der Natur.

UNTER FÜNF GUTEN STERNEN VON SCHATZINSEL ZU SCHATZINSEL

 

Auf dieser einzigartigen Inselrundfahrt an Bord der "Sea Cloud II" von Barbados über Tobago, Grenada, die Grenadinen, St. Lucia, Bequia und wieder zurück umschifften wir die Häfen, in denen ein Kreuzfahrtschiff neben dem anderen liegt und steuerten malerische Buchten an, wo lediglich ein paar Kleinsegler ankern. Und wenn sich dann die 2.800 Quadratmeter Segeltuch entfalteten, wussten wir, woher der Wind auf der „Sea Cloud II“ wehte. Der elegante Windjammer sieht aus wie ein Segelschiff aus dem 19.Jahrhundert, während die Innenausbauten aus den Goldenen Zwanzigerjahren zu stammen scheinen – dabei ist die Jacht brandneu und mit modernster Technik ausgestattet. 117 Meter lang, 16 Meter breit und mit rund 60 Besatzungsmitgliedern bemannt bietet die „Sea Cloud II“ größten Komfort für bis zu 94 Passagiere. Der Deckchair wurde Mittelpunkt des Seins, die Schiffsbar unter freiem Himmel zum Ankerpunkt der Gedanken, während uns der Wind von Insel zu Insel trug.

B A R B A D O S - die Gute-Laune-Insel

und

T O B A G O

          
Barbados gehört zu den Kleinen Antillen und ist die östlichste der Karibischen Inseln. Lange Zeit war das beliebteste karibische Reiseziel mit dem etwa 110 Kilometer langen Sandstrand und einer faszinierenden Korallenwelt unter britischer Herrschaft. Und so spielt man in „Little England“, wie die Einwohner selbst ihre Insel nennen, Cricket, fährt links und zelebriert die Tea-Time. In der Hauptstadt
Bridgetown gibt es sogar einen Big Ben.                                                    Die Insel Tobago, wie ihre größere Schwester Trinidad, liegt ganz im Süden der Kleinen Antillen, nur wenige Kilometer vor der Küste Venezuelas. Das 42 Kilometer lange und 13 Kilometer breite Tobago ist nicht wie der Rest der Karibik vulkanischen Ursprungs, sondern vielmehr ein kleiner Landklecks, der sich einst von Südamerika abgespalten hat. Die besondere Schönheit dieser Insel diente bereits in zahlreichen Filmen als atemberaubende Karibik-Kulisse. Zwei Drittel der Insel bestehen aus Regenwald, der zu den ältesten Naturschutz-gebieten der Erde zählt. Charlotteville liegt im Nordosten in einer malerischen Hafenbucht, die auf dem Landweg lediglich auf einer steilen Straße quer durch den Regenwald zu erreichen ist. Diese Abgeschiedenheit und seine Ursprünglichkeit machen das kleine Fischerdorf mit nur 1.000 Einwohnern zu einem der schönsten Fleckchen der Karibik.

Die Sea Cloud II sticht in See

Barbados mit seinen karibischen Traumstränden

Wasser, Himmel, strahlend weiße Strände: Barbados

Die Segel sind gesetzt

Ein Blick nach oben

Unter vollen Segeln

Auf Tobago zeigen die Häuser Farbe

Die Piratenbucht auf Tobago


G R E N A D A  und  C A R R I A C O U

                

Grenada ist als Gewürzinsel bekannt. Neben Zuckerrohr, Kakao und Bananen,
die hier angebaut werden, exportiert Grenada Muskat, Gewürznelken, Lorbeer, Ingwer, Zimt, Piment und Kurkuma in die ganze Welt. Grenada ist aber auch eine der abwechslungsreichsten Inseln der Karibik. Im Inselinnern ragen steile Gipfel auf – hier findet man Regenwald, Kraterseen und Wasserfälle. Darunter erstrecken sich weite Kaffeeplantagen und Bambushaine. Und die Küste wird von Steilhängen, Mangrovenwäldern und langen Sandstränden gesäumt. Carriacou ist die größte Insel der Grenadinen, einer Kette von fast 200 Inseln – manche nur so groß wie ein Tennisplatz –, die sich zwischen Grenada und St. Vincent erstreckt. Einige von Carriacous Nachbarinseln sind inzwischen als Treffpunkt der High Society berühmt. Carriacou hingegen steht unter Naturschutz und ist nach wie vor unberührt geblieben. Lediglich ihr schönster Strand „Sandy Island“ erlangte eine gewisse Bekanntheit, als er auf dem GEO Titelbild, einer Spezialausgabe zu den schönsten Plätzen der Karibik, erschien. Nur acht Quadratkilometer groß und von rund 700 Personen bewohnt, galt die halbmondförmige Grenadineninsel Canouan bis vor einigen Jahren als absoluter Geheimtipp unter den Seglern. Dabei bietet das hügelige Eiland einige der schönsten Strände der Karibik – puderweißen Sand, so weit das Auge reicht, seichte türkisblaue Gewässer und blühende Korallengärten.

Fantastische Inselwelt Carriacou

Die einladene Küste Carriacou

Grenada - Gewürzfabrik

Ein Land Rover reif fürs Museum

Volle Segel im Wind

Gut vertäut

Der Yachthafen Grenada

Die Sea Cloud II im Hafen von Grenada


S T.  L U C I A  und  B E Q U I A 

             

St. Lucia ist typisch für die Windward-Inseln: mit ausgedehnten Sandstränden und vorgelagerten Korallenbänken, einem Vulkan und Schwefelquellen sowie einem Tropenwald, in dem die einheimische Papageienart „Jacquot“ und andere seltene Vögel zu Hause sind. Wir segelten entlang der Westküste nach Soufrière und passierten Marigot Bay, wo 1966 Teile des Films „Dr. Doolittle“ mit Rex Harrison gedreht wurden. Und dann erblickten wir auch schon die beiden Pitons, das wohl bekannteste Wahrzeichen der Kleinen Antillen, die so wirken, als hätten sie sich direkt am Meer aufgestellt, um uns offiziell willkommen zu heißen. Der Gros Piton und der Petit Piton, zwei spitze Bergkegel vulkanischen Ursprungs, die über 700 Meter Höhe erreichen, zieren nicht nur viele Postkarten, sondern auch zahlreiche Titel von Büchern über diese Region. Vor dieser reizvollen Kulisse ankerten wir in einer malerischen Bucht. Bequia ist die größte und bevölkerungs-reichste der St.-Vincent-Grenadinen. Rund 4.000 Menschen wohnen auf der etwa 18 Quadratkilometer großen Insel. Die Bequianer lebten einst vom Meer – als Fischer, Walfänger, Schiffer und Bootsbauer – und das tun sie größtenteils noch immer. Neben versteckten Badebuchten, die rund um die Insel verstreut sind, findet man entlang der Küste pastellfarbene kreolische Häuschen, vor denen die Bootsbauer noch auf traditionelle Weise ihre Holzboote bauen.

Am Strand auf Bequia

Die Sea Cloud vor Sufriere/St. Lucia

Blick auf Sufriere, die frühere Hauptstadt von St. Lucia

Heiße Schwefelquellen auf der Vulkaninsel St. Lucia

Sonnenuntergang über Bequia

Der Berggipfel des Piton

Der Yachthafen Bequia


 


 
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