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Sonnige Weihnachtszeit im Morgenland

27.11. - 10.12.2004

          A S S A L A A M U  A L A I K U M !             

Friede sei mit dir!

       Dubai City                                            


Dubai ist die Perle der Vereinigten Arabischen Emirate – kosmopolitisch und traditionell, futuristisch und voller Vergangenheit. Keine Stadt des Nahen Ostens ist so rastlos – und keine so reich. Eine Goldgrube für Geschäftsleute und Glücksritter aus aller Welt und für jeden, der gerne shoppen geht. Der Name Dubai, so scherzen die Markthändler, komme von „to buy“. Ob Elektronik aus Fernost, Designermode aus Europa, englisches Tafelsilber oder französische Kosmetik, fast alles ist günstiger als im Herkunftsland. Dubai ist aber nicht nur ein Einkaufsparadies. In der Stadt der Superlative werden die Gäste in den luxuriösesten Hotels verwöhnt, die Feinschmecker in die exquisitesten Gourmet-Tempel zum Speisen geladen und
die Menschen übertreffen sich an Höflichkeit und Gastfreundschaft.

Das berühmte Hotel Burj al Arab bei Tag

....... und bei Nacht

Das Sheikh Saeed al Maktoum“-Haus

Malerische Lage von Dubai Creek

Das Grand Hyatt Dubai“ das neueste Fünf-Sterne-Stadthotel in Dubai

 

Jumeirah-Moschee

Dubai Creek Golf & Yacht Club“

Die Skyline von Dubai am Dubai Creek


       Das Emirat Sharja                    

Das bedeutendste Bauwerk dieses Stadtteils ist die Festung Al Husn, die nach alten Stichen und Fotos mit Originalmaterialien wie rotem Basalt aus Abu Musa und Mangrovenhölzern aus Sansibar wieder aufgebaut wurde. In der Heritage Area befinden sich viele restaurierte und zum Teil nach alten Plänen neu errichtete Gebäude, so auch das „Bayt al Naboodah“- Stadthaus mit seinen zwanzig Zimmern, in denen der feudale Lebensstil einer reichen Kaufmannsfamilie eindrucksvoll
dokumentiert wird. Sharja ist für seine Architektur und Kulturgut sehr bekannt.

Die Bibliothek

Stilvolle, teils restaurierte Gebäude

Sitz der Scheickh-Kanzlei

Imposante Architektur in Sharja

Kasimi-Moschee in Zentrum von Sharja

Die König-Faisal Moschee

Die Festung Al Husn

Skyline in Sharja


       Ein "Wüstenritt" durch Dubai, Oman, Sharja 

                                  

Einen abenteuerlichen „Wüstenritt“ in Dubai muss geplant sein. Nach dem Frühstück fuhren wir mit komfortablen, geschlossenen Allradjeeps in die Wüste. Die Bergenklave von Hatta liegt etwa 100 Kilometer östlich von Dubai-Stadt am Fuß des Hajar-Gebirges. Allein die Fahrt dorthin ist eine Reise wert. Die Farben der Sanddünen links und rechts der Straße wechseln von hellem Beige bis hin zu einem warmen Rotbraun und die vereinzelte Vegetation bringt grüne Tupfer ins Bild. Später haben wir die befestigten Straßen verlassen und fuhren in die Dünen. Rauf und runter
ging es über die kleinen und großen Wellen des Sandmeeres. Anschließend geht es weiter
Richtung Hatta. Es liegt auf einer Anhöhe inmitten eines Dattelpalmenhains und wird überragt von einem Fort mit zwei mächtigen Wachtürmen aus dem Jahr 1800. Im „Hatta Fort Hotel“ – Mitglied der „Relais & Chateaux“-Kette ist unbestritten der schönste Blickfang des Ortes. Vor der Kulisse des gewaltigen Hatta, gab es Zeit zum baden oder relaxen. Dann ging es weiter zu einem Besuch einer Kamelzucht. Die drei Weisen aus dem Morgenland reisten bereits königlich auf ihren Wüstenschiffen nach Nazareth – und noch heute gilt ein Kamel auf der Arabischen Halbinsel als Statussymbol. Die beeindruckenden Tiere legen selbst bei großer Hitze 30–50 Kilometer am Tag zurück. Dabei können sie bis zu fünf Zentner Last tragen und brauchen nur alle fünf Tage Wasser. Diese und andere Eigenschaften lassen das Kamel zum Symbol für Ausdauer, Genügsamkeit und Geduld, aber auch für Schönheit werden. Tausend unterschiedliche Namen
kennt die arabische Sprache für das Kamel – so unermesslich ist die Wertschätzung. Und weiter ging es durch die Wüste und ihre endlos erscheinenden Dünen bis in den Sonnenuntergang hinein. Kurz bevor sich der Tag mit einem atemberaubenden Farbenspiel verabschiedet, erreichten wir die speziell vorbereitete Falken-Show. Die Jagd mit abgerichteten Falken gehörte auch in Europa zu den Privilegien der Adligen – auf der Arabischen Halbinsel war diese königliche Freizeitbeschäftigung schon wesentlich früher bekannt. An diese alte Tradition anknüpfend hat die Falknerei seit dem Erdölreichtum wieder als exklusives Hobby reicher Araber Fuß gefasst. Nachdem wir die Flugkünste der Falken bewundert haben, fuhren wir zum Ziel und Höhepunkt des Trips: unser Privatcamp inmitten der Wüste. Rund um ein loderndes Feuer waren Beduinenzelte der Luxuskategorie aufgestellt. Jedes geräumig wie ein Hotelzimmer, mit bequemem Bett und Teppichen ausgestattet. Selbstverständlich war auch für angemessene sanitäre Einrichtungen gesorgt. Später, wenn die Glut des Feuers langsam erloscht und sich endlose Stille ausbreitete, konnten wir die Sterne vom Nachthimmel pflücken oder mit einem Kamel-Taxi zu dem nahe gelegenen Privatzelt reiten.
 

Endloser Sand und Dünen

Es geht stundenlang bergauf und -ab

..... begleitet von einer bizarren Landschaft

Die Akteure der Falken-Show

Malerischen Blick: Hatta Oase

Wie in 1001 Nächte: unser Wüstencamp

Kamel-Taxi

Am Lagerfeuer endlich die Ruhe geniessen


 


 
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