
Faszination
Indien
R A J A S T H A N : K U LT U R – E R L E B N I S
18.03.-26.03.2006

Umrahmt
von der Arabischen See im Westen, dem Golf von Bengalen im Osten,
dem Indischen Ozean im Süden
und dem majestätischen Massiv des Himalaja im Norden, liegt
Indien, das Land am Indus.
Hinduistische und muslimische Herrscher
hinterließen dort in
Jahrtausenden ein faszinierendes Erbe. Atemberaubend schöne Paläste der
Maharadschas und Mogulkaiser
sowie überwältigende Tempelanlagen und Moscheen
legen davon ein beredtes Zeugnis ab. Heute haben 23 dieser Sehenswürdigkeiten
den UNESCO-Status „Weltkulturerbe“. Doch neben den uralten Traditionen mit
ihren für uns fremdartigen Göttern, Dämonen und Fabelwesen zieht uns das Indien
der Gegenwart in seinen Bann. Etwa
1 Milliarde
Menschen unterschiedlichster
Kulturen kommunizieren, neben Englisch und Hindi, in 17 weiteren Amtssprachen
(insgesamt werden über 170 Sprachen gesprochen). Und obwohl mehr als 200
Millionen Inder
sich einen europäischen Lebensstandard leisten können, steht dieses
faszinierende multikulturelle Land in einem immensen Kontrast zu Europa. Hier
laufen die Uhren völlig anders. Der Alltag
der Inder ist frei von der bei uns
üblichen Hektik und
geprägt von der Philosophie des Hinduismus, dem ca. 80% der Bevölkerung
angehören. Diese Lehre
besagt, dass beim Tod nur der Körper stirbt, während Geist oder Seele viele Male
in verschiedenen Körpern wiedergeboren
wird, und dass dieser Kreislauf des ewigen
Wiederkehrens nur durch pflichtbewusstes,
selbstloses Handeln innerhalb der eigenen Kaste sowie
durch Wallfahrten zu
heiligen Stätten
durchbrochen werden kann. Und obwohl unsere Sprache so reich ist, fällt es
schwer, die alten mystischen Gebräuche der „Riskis“ und „Yogis“ zu
beschreiben – man muss diese Kultur
„erspüren“, mit allen Sinnen wahrnehmen. Zwar hat das Materielle dort
auch seinen Stellenwert, aber das Spirituelle und die
wahren Werte der zwischenmenschlichen Beziehungen stehen immer noch im
Vordergrund. Das spiegelt sich auch in der Würde, der Fröhlichkeit, den die
Farbenpracht liebenden Menschen wider. So verwundert es auch nicht, dass die
größte Demokratie der Welt – trotz der materiellen Gegensätze – keine sozialen
Unruhen, keinen sozialen Neid kennt. Und dann der Lebensstil!
Das kunterbunte, für uns Europäer unfassbare Treiben auf den Straßen der Dörfer
und kleinen Städte: Kühe, die mitten auf der Kreuzung liegen und sich vom
Verkehr nicht im Geringsten stören lassen. Kamelwagen, Esel, Affen, Schweine
prägen das Alltagsleben auf den indischen Straßen. Eine geordnete Unordnung,
die bei uns zwangsläufig zum Chaos führen würde. Aber in Indien läuft alles
reibungslos.
DELHI–
DAS TOR ZUM FASZINIERENDEN SUBKONTINENT
„Namaste!“: Indien heißt uns herzlich willkommen.
Unser „Hotel
Trident“ ist ein Juwel
architektonischer Baukunst.
Es liegt
inmitten eines herrlichen Gartens und verbindet
in geschickter Weise modernen und kolonialen
Stil mit einem Hauch von Art Déco.
Unsere erste Besichtigungsfahrt begann mit einer
Rikschafahrt ins orientalisch geprägte
tausendjährige „Old Delhi“. Die „Jami Masjid“
- Moschee ist die größte Indiens und erinnert in ihrer Mischung aus Größe und
Leichtigkeit an das „Taj Mahal“
in Agra. Danach fuhren
wir in das 1931 von britischen Architekten angelegte "New Delhi" mit
seinem prächtigen Regierungsviertel. Nach der Besichtigung des
geschichtsträchtigen "Qutb Minar"
besuchten wir das „Mausoleum von Humayun“
, eine Oase der Ruhe mitten in der Millionenmetropole Delhi.
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India Gate - das nationale Wahrzeichen der Stadt
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Jamma Masjid, die größte Moschee in Delhi
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Das Präsidentenpalast
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Straßenbild am Sonntag in Delhi
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Das Déco-Hotel Trident in der Hauptstadt, eine Designerstudie
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Das Tridenthotel Delhi: der Weg zum Pool
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Basorelief in Outb Minar
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Die alte Moshee Outb Minar
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