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Die Schatztruhe der Moguln und Maharadschas

15.11.-27.11.2004

Kein Land ist für uns Europäer so vielfältig und so fremdartig wie Indien. Götter, Geister und Gurus bevölkern tausende von Tempeln, Moscheen und Kirchen. Paläste und Holzhütten,
winzige Dörfer und wuchernde Metropolen, Yuppies und Asketen – all das gehört zu den unglaublichen Gegensätzen dieses Kontinents. Die schönsten Seiten dieser „kulturbunten“
Welt möchte ich Ihnen bei dieser Darstellung näher bringen. In Südindien werden Sie nicht nur faszinierende Kulturen kennen lernen und atemberaubende Landschaften durchstreifen, sondern auch erlesene Gaumenfreuden genießen und in sagenhaftem Luxus schwelgen.
Entdecken Sie mit mir das Erbe der Maharadschas und Moguln – auf einen Rundgang mit einzigartigen Highlights.

In der Region zwischen der Arabischen See im Westen, dem Golf von Bengalen im Osten und
dem Indischen Ozean im Süden hinterließen hinduistische und muslimische Herrscher in Jahrtausenden ein faszinierendes Erbe. Hier findet man allerorts Meisterwerke der Baukunst und mystische Tempelstätten, zauberhafte Landschaften und uralte Traditionen mit ihren Göttern, Dämonen, Geistern und Fabelwesen. Ebenso bunt und vielfältig präsentieren sich die indischen Speisen von Curry über Chutney bis hin zu Cutlet oder Curd. Neben zahlreichen weltberühmten Sehenswürdigkeiten kann man sich auf die besten Hotels vor Ort sowie ausgesuchte Gastronomie freuen.

Mumbai (Bundesstaat MAHARASHTHRA)   

Der Staat Maharashthra ist fast viermal so groß wie Österreich. Hier befindet sich Bombay, das seit 1995 offiziell Mumbai heißt. Damit besinnt man sich wieder auf die eigenen Traditionen, statt auf die von den Kolonialherren eingeführten Namen. Die Hauptstadt des Staates Maharashthra
hat eine Skyline, die auch das Manhattan Indiens genannt wird. Doch am Fuße der Wolkenkratzer der Banken und Industriefirmen zeigt die Megastadt am Arabischen Meer eine faszinierende Mischung aus westlicher und orientalischer Lebensart – auf Märkten und Plätzen, in Tempeln
und Kolonialbauten, in den Kinos und Kochtöpfen. Das „Taj“-Hotel war von Beginn an eine Besonderheit, denn die meisten Luxushotels in der Region verweigerten während der britischen
Kolonialzeit der indischen Bevölkerung den Zutritt. Nicht jedoch dieses Haus. Sein Gründer, der indische Industrielle Jamsetgi N.Tata setzte diese Regel bereits 1904 außer Kraft. Hier trafen britische und indische Kultur aufeinander, was sowohl in der Ausstattung als auch in den dort
zelebrierten Partys zum Ausdruck kam. Auch heute ist das Luxushotel Anlaufpunkt für zahlreiche Prominente. So logierten beispielsweise Cary Grant, Sophia Loren und John Lennon in diesem Grandhotel, das zu den berühmtesten der Welt zählt.

Taj Mahal Hotel Bombay

Beliebte Sportart in Indien

Licht und Schatten in "Taj" Mumbai

Im Mani Bhawan“, dem Haus, in dem Mahatma Gandhi wohnte

Mahatma Gandhi Bibliothek

Wassermusik Jal Tarang“

Kolonialstil im "Taj"

Traditionelle Wäsche-Reinigung in Mumbai


Cochin (Bundesstaat KERALA)              

Kerala, der südwestlichste Bundesstaat Indiens, ist ein 600 Kilometer langer fruchtbarer Landstrich entlang der Malabarküste. Die wehenden Palmen, die Vasco da Gama einst mit winkenden und ihn willkommen heißenden Menschen verwechselte, wiegen sich wie eh und je
im sanften Wind an der Küste. In dem dicht besiedelten Land dahinter existieren seit vielen Jahren die verschiedenen Religionen friedlich nebeneinander: ein Hindu-Tempel, eine Kirche und eine Moschee stehen in fast jedem Dorf. Im Süden durchzieht ein von Wasserhyazinthen überwuchertes Labyrinth von Kanälen, Seen, Lagunen und Flüssen die Landschaft: die Backwaters. Nirgends auf der Welt bietet sich eine solche Landschaft. Die Palmen am Ufer spiegeln sich smaragdgrün. Kormorane tauchen in das Wasser ein und wieder auf. Kleine Wellen glitzern im Sonnenlicht. Das ländliche Leben in den "backwater"-Dörfern fließt ohne Hektik
mit – nur der Gesang des Kuckucks unterbricht gelegentlich die Stille. Das Hotel „Taj Malabar“ befindet sich in traumhafter Lage direkt am Hafen von Cochin auf Willingdon Island.

Mit seiner ersten Indienreise 1498 hatte der portugiesische Entdecker Vasco da Gama ein neues Kapitel in der europäischen wie auch der indischen Geschichte aufgeschlagen – und dies hat in Cochin seine Spuren hinterlassen: auf den Fassaden der Paläste, in der Synagoge und in den Basarstraßen, die nach vielerlei Gewürzen duften. Die Stadtbesichtigung führte unter anderem in die malerische Altstadt Mattancherry, wo seit 1555 der Dutch Palace steht. Das Geschenk der Portugiesen an den Maharadscha von Cochin wurde später von den Holländern erweitert und beeindruckt heute mit wundervollen Innenräumen. Die Synagoge aus dem Jahr 1568 erinnert an eine jüdische Gemeinde, die bis zur Gründung Israels in Cochin lebte. Und die 1503 erbaute    St.-Francis-Kirche ist eine der ersten europäischen Kirchen in Asien.

Das Hotel Taj Malabar“ - Poolanlage

Sadhya“ ein traditionelles Hochzeitsessen

Die Kairalithoni“, eine Nachbildung des Schiffes von Vasco da Gama

Chinesische Fischereitechnik

Indischer Musikant in Cochin

Der Mythenkönig Mahabali auf Denny's Island

Die Dienerinnen von Mythenkönig Mahabali

 

Vishnu- und Shiva-Tempelfest


Kumarakom (Bundesstaat Kerala)    

In einem Naturschutzgebiet inmitten der Backwaters liegt das traumhafte „Kumarakom Lake Resort“. Hier wurde mit viel Liebe zum Detail und hohem Aufwand die Tradition Keralas nachvollzogen: Beispielsweise hat man viele der Hotel-Bungalows, die man völlig heruntergekommen in abgelegenen Dörfern vorfand, aufwändig restauriert und wieder
originalgetreu im Resort aufgestellt. Die Ayurveda-Abteilung ist in einem wunderschön restaurierten keralitischen Adelshaus untergebracht und das Restaurant befindet sich in einem großen traditionellen Pavillon.

Kumarakom "Lake Resort" - Poolanlage

Masken-Tanz-Drama Kathakali

Katha“ heißt Geschichte und kali“ bedeutet Handbewegung

Wasserstraßen in "Lake Resort"

Beeindruckende Wasserlandschaft

Bungalows am Wasser in "Lake Resort"

Pool Wasserlandschaft in "Lake Resort"

Wasser bis vor der Tür


Aurangabad (MAHARASHTHRA)    

In Ellora - 30 Km. von Aurangabad entfernt - wurden zwischen dem 4. und 13. Jahrhundert 34 buddhistische, jainistische und hinduistische Kulthöhlen in die Felsen einer zwei Kilometer langen Hügelkette gehauen. Es sind wahre Kathedralen aus Felsgestein – innen und außen mit reichem
Skulpturenschmuck verziert. Alle Höhlen zu besichtigen, würde Tage dauern. Besonders spektakulär ist der große Kailashanatha-Tempel, der aus einem einzigen Felsen gehauen wurde und mit einer besonders prachtvollen Ornamentik beeindruckt. Die Höhlentempel in Ellora sind übrigens auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes verzeichnet.

Im Taj Residency“ Aurangabad

Die Höhlentempel in Ellora (UNESCO-Liste des Weltkulturerbes)

Buddha im Stein

Der große Kailashanatha-Tempel

Im Battlefield Maratha“-Lager

Innenarchitektur in Taj Residency“

Buddhistische, jainistische und hinduistische Kulthöhlen

Die Höhlentempel in Ellora


Goa (Bundesstaat Goa)           

Goa ist der 25. und kleinste Bundesstaat Indiens. Dieser nur 3.702 Quadratkilometer große Landstrich zwischen dem Arabischen Meer und dem Dschungel bedeckten Sahyadri-Gebirge ist einer der wohlhabendsten Staaten des Landes. Hier begegnet Ihnen eine einzigartige Verbindung von indischem und portugiesischem Kulturgut – eben diese Mischung aus Wohlbekanntem und
Exotischem macht Goas Charme aus. Durch die 450 Jahre andauernde Herrschaft der Portugiesen entwickelte sich auf Goa eine einzigartige Mischung zwischen westlicher und östlicher Kultur, welche auf der einen Seite recht exotisch anmutet, auf der anderen Seite jedoch unheimlich vertraut erscheint. Die Hauptstadt Goas, Panaji erweckt beim Besucher den Eindruck, einer seit Jahrhunderten schlafenden portugiesichen Stadt. Neben alten Bauwerken der damaligen Eroberer, finden sich unzählige kleine Bars der Bewohner.

Die Bevölkerung ist freundlich und tolerant und wird nur giftig, wenn es um ihre Unabhängigkeit als Unionsterritorium geht, das mit besonderen Rechten versehen ist. Mit Stolz wollen die Goaner ihre eigene indisch-christliche Kultur bewahren. Viele ältere Leute sprechen noch portugiesisch, obwohl die Kolonialzeit bereits 1961 endete. Weltberühmt sind Goas Strände: feinster weißer Sand, davor die blau schimmernde Arabische See und im Hintergrund Palmen, deren Blätter sich
sanft im Wind wiegen – schöner als jedes Postkartenmotiv. Außerdem gehören in Goa – mehr als in vielen anderen indischen Staaten – Gelassenheit, Humor und Höflichkeit zum Alltag der Menschen. All das macht Goa zu einem perfekten Plätzchen Erde, um zu entspannen und die Seele baumeln zu lassen.

Goa, der 25. und kleinste Bundesstaat Indiens

Durch die Hauptstadt Panjib

Indische Kinder

Malerische Ecke in der Hauptstadt

Die Se Kathedrale aus portugiesischer Zeit

Strandprozesion I

Strandprozesion II

Der Strand in Park Hyatt Goa Resort and Spa“


 


 
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