W I L L K O M M E N
A U F
Z Y P E R N
I N S E L D E R A P
H R O D I T E

Die "Geburt der Venus" von Alessandro Botticelli, um 1485, Uffizien
Aphrodite /Venus war die Göttin der Liebe, Schönheit und Fruchtbarkeit
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DIE REISE ZU
DEN HÖHEPUNKTEN VON ZYPERN
vom 22.05. bis 28.05.2005
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Die
kleine Insel ist nicht einmal halb so groß wie Hessen und liegt im
äußersten Osten des Mittelmeers. Im Norden leben türkischsprachige
moslemische Zyprioten, im Süden griechischsprachige christlich-orthodoxe
Zyprioten.
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Limassol liegt ziemlich
genau im Zentrum der zypriotischen Südküste. Das macht die Stadt zum idealen
Standort für Ausflüge rund um die Insel.
An diesem Küstenstreifen gedeiht köstlicher Wein und auf den Plantagen wachsen
Zitronen, Orangen, Pampelmusen und allerlei andere Obstsorten. Dahinter steigen
die Berge des Tröodos auf. Bei klarem Wetter kann man inmitten des grünen
Herzens der Insel sogar den Ölympos, den höchsten Berg, sehen.
Westlich von L i m a s s o l
Paphos,

Aphrodites Geburtsstätte,
Koürion, Kolossi
Bereits in der Antike war
Paphos ein blühendes Stadtkönigreich mit einem der bedeutendsten
Pilgerzielen der damaligen Welt: An den „Felsen der Aphrodite" soll die
Göttin dem Schaum des Meeres entstiegen sein. An dieser Stelle verehrten die
Zyprioten bereits Ende des zweiten Jahrtausends vor Christi eine
Fruchtbarkeitsgöttin. Ab dem ersten Jahrhundert huldigte man ihr dann unter dem
Namen Aphrodite.
Und so galt Zypern fortan als „Insel der Aphrodite". Von großer Bedeutung
sind die bekannten „Königsgräber" am Rande der Stadt Paphos. Neben den so
genannten Königsgräbern fanden Archäologen auch einfache Felsengräber - Könige
waren hier also nicht bestattet, wahrscheinlich aber die ptolo-mäischen
Statthalter und ihre Familien. Ihre Gräber vermitteln einen Eindruck davon, wie
die reichen Ptolomäer lebten. Unvergesslich bleiben die berühmten
Mosaiken nordwestlich des Fischerhafens von Paphos. Mittlerweile hat man
dort ein ganzes Bilderbuch der antiken Mythologie freigelegt und diesen Fund in
die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen. Die kunstvollen Bodenreliefs
erzählen Sagen voller Dramatik und Lebenslust der alten Bewohner, wie z.B. im
Dionysos-Haus.
Schon von weitem erblickt man den
braunen Festungsturm der Burg von Kolossi, der zwischen Zypressen in den
blauen Himmel ragt. Die Burg war ein Geschenk an die Johanniterritter,
samt Ländereien mit sechzig Dörfern und ihren Bewohnern. Von hier aus
verwalteten die Johanniter das Gebiet, auf dem vor allem Wein und Zuckerrohr
angebaut wurden. Aus diesen Trauben gewann man einen schweren Südwein, der heute
noch produziert wird -den „commandaria". Der Zucker wurde bis nach
Venedig exportiert. Koürion, eine weitere sehenswerte archäologische
Stätte an der Südküste, erstreckt sich über ein Plateau westlich von
Limassol. In der landschaftlich reizvollen Umgebung sind ein Amphitheater,
Thermen, Mosaike, die Grundmauern zahlreicher städtischer Gebäude, ein Stadion
und ein großes Apollonheiligtum erhalten geblieben,sowie die immer noch
eindrucksvollen Überreste einer großen frühchristlichen Basilika erhalten
geblieben.
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Aphrodites Geburtstätte
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Burg von Kolossi
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Johanniterburg Kolossi
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Dionysos-Haus in Paphos
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Mosaik im Dionysos-Haus
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Die Königsgräber von Paphos (1)
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Die Königsgräber von Paphos (2)
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Amphiteater in Koürion
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N i k o s i a - die
geteilte Stadt

Der interessanteste Teil von
Zyperns Hauptstadt ist die Altstadt. Hier stehen die meisten Museen
und alle historischen Sehenswürdigkeiten.
Eins davon ist das Zypern-Museum. Die schönsten und wertvollsten
archäologischen Funde sind in den 16 Sälen dieses angenehm kleinen Museums
ausgestellt. Hier gewinnt man einen Überblick über die kulturelle Entwicklung
der Insel von der Jungsteinzeit bis zum frühen Mittelalter.
Ein Besuch des Checkpoint „Ledra Palace" erweckt Erinnerungen an das
geteilte Berlin. Die Trennlinie zwischen Nord und Süd, zwischen dem
griechischen und dem türkischen Teil der Insel verläuft mitten durch die
Altstadt. Sie wird durch eine Mauer markiert, die mit Sandsäcken und
leeren
Ölfässern verstärkt ist; manchmal bilden auch Hauswände die Grenze.
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UNO Demarkationslinie
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Sackgasse mit Ölfässern als Grenze der geteilten Stadt
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Straßenzug mit Moschee
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Der Erzbischf Makarios
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Die alte Stadtmauer
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Das Zypern-Museum
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Blick über die Grenze in den türkischen Teil
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Die Venezianische Maurer
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Das Tröodos Gebirge

Choirokitia ist die best
erhaltene Jungsteinzeit-Siedlung auf Zypern. Dass hier schon vor 8.000
Jahren Menschen in einem Dorf aus Steinhäusern lebten, ist für uns
Westeuropäer kaum vorstellbar. Die etwa 1.000 Dorfbewohner wohnten in
steinernen Rundhütten, von denen einige rekonstruiert wurden. In mehreren
dieser Hütten haben Archäologen unter dem Fußboden Skelette gefunden, auf denen
jeweils ein schwerer Stein lag. Offenbar fürchteten die Lebenden die Rückkehr
der Toten. Und wirklich, mit etwas Fantasie werden die Bewohner von einst
lebendig und man kann sich vorstellen, wie sie hier ihren alltäglichen
Beschäftigungen nachgingen.
Unweit von Choirokitia liegt das Nonnenkloster Agios Georgios. In
seiner Klosterkirche aus dem 18. Jahrhundert hängen überwiegend neue Ikonen,
die von den dort lebenden Nonnen selbst gemalt wurden. Hier kann man zusehen,
wie Ikonen gemalt werden -und sogar selbst eine in Auftrag geben.
Die Ausläufer des Tröodos-Gebirges führen bis nach Päno Lefkara.
Das große Bergdorf ist die Heimat der als „lefkarftika" bekannten
Hohlsaumstickereien.
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Das Nonnenkloster Agios Georgios
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Innerhalb des Klosters
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Beeindruckende Ikonen-Malerei
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Das Lefkara-Dorf im Tröodos-Gebirge
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Die Stickerei-Geschäfte in Lefkara
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Altes Dorfhaus in Lefkara
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Lokale Verwaltung in Lefkara
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Fröhliche Tanzgruppe in der Dorfkneipe
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